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Hochzeitsfilmer Himmel

ELIZA UND MICHAEL – DARMSTADT – HOCHZEITSVIDEO / HOCHZEITSFOTO

 Wir hatten noch keinerlei Erfahrung mit „kommerziellen Videografen“, aber schon bei unserem ersten Treffen konnte man erahnen, dass Stefan keine halben Sachen macht.

Dabei ist es diese Anpassungsfähigkeit an seine Kundschaft bei gleichzeitiger Wahrung eines „vertretbaren Videografie-Stils“, verknüpft mit seinem unerschöpflichen Ideenreichtum, was letztlich dafür Sorge trägt, ein Produkt zu erhalten, von dem man nicht nur selbst begeistert ist, sondern das auch allen Ansprüchen aus dem eigenen Umfeld mehr als gerecht wird! Wir haben festgestellt, dass jedes seiner Hochzeitsvideos ein Unikat für sich ist; nicht nur wegen unterschiedlicher Hochzeitsgesellschaften, sondern vor allem bezüglich der künstlerischen Umsetzung, von der Aufnahme bis zum endgültigen Schnitt. 

Uns war vor der Hochzeit schon klar, dass wir diesen Tag unbedingt auf Video festhalten wollten; und zwar nicht nur von Hobbyfilmern aus der Bekanntschaft, sondern eben RICHTIG, sprich es würde was kosten … Nun ist der Markt der Hochzeitsfilmer relativ breit gefächert, man findet dort vom Low-Budget-Angebot bis zum professionellen Filmteam so ziemlich alles; und zwangsläufig muss man sich die Frage stellen, wo man das Limit für diesen Kostenpunkt auf der (meist sehr langen) Hochzeitsliste setzen möchte. 

Die Vorzüge bei Schnewoli liegen ganz klar in einem perfekten Preis-Leistungsverhältnis. Er gehört bestimmt nicht zu den günstigsten, aber das, was man für sein Geld erhält, ist immerhin das Ergebnis eines ambitionierten Filmprofis mit jahrelanger Erfahrung und ausgeklügelter Technik (s.a. HD-Aufnahme). Noch dazu geht man mit der Festpreisregelung keine Gefahr ein, dass später die Rechnung plötzlich viel größer ausfällt als erwartet. Eins ist klar: Mit Stefan holt man sich einen Mann ins Boot, bei dem die Hochzeit bestimmt nicht langweilig wird! Mit viel Elan begleitet er das Brautpaar und die ganze Gesellschaft, um alles auf Band festzuhalten, was später einmal ein bedeutender Teil des fertigen Produkts werden könnte. Und auch in der späteren Nachbearbeitung ist er individuellen Änderungswünschen stets aufgeschlossen und beendet das Projekt erst, wenn auch das Brautpaar durchweg zufrieden ist. 

Wir können für alle, die nach uns heiraten werden, nur hoffen, dass die „Marke Schnewoli“ noch lange solche Produktionen fertigen wird, denn sonst gäbe es definitiv einen großen Stern weniger am Firmament des Hochzeitsfilmer-Himmels! 

Vielen Dank, lieber Stefan, sagen Eliza & Michael

(Hochzeits-)Filmemacher Stefan Schnelle@TV

Als im Frühjahr 1999 das Telefon klingelte, erwartete ich die üblichen Anfragen zu freien Hochzeits-Terminen. Bei der Anruferin handelte es sich allerdings nicht um eine Braut, sondern um Kathrin Sänger, seinerzeit Redakteurin bei Spiegel-TV. Sie war auf der Suche nach einem Videoteam, das Sie für ein Special zum Heiraten einen Tag begleiten wollte. Nun ist Heiraten im TV trotz der damals allseits bekannten Traumhochzeit mit Linda de Mol nicht jedermanns Sache und so fragte ich erstmal bei Peggy und Michael, von denen wir damals bereits gebucht waren waren. Die waren von der Idee angetan und so stand Spiegel-TV am 01.05.1999 noch vor Drehbeginn vor unserer Tür.

Wer die Sendung kennt weiss, das nicht jeder Protagonist gut wegkommt und so war ich auch nicht wirklich überrascht, das unsere Schnewoli-Ranch-Baustelle den Beitrag eröffnete. Im Lauf des Tages bewies das Fernseh-Team immer wieder das, was den Unterschied zwischen TV und Hochzeits-Videograf ausmacht. Bei einem Hochzeitsfilm gibt es keinen zweiten Versuch, entweder man hat es oder die Chance ist vorbei. Leider galt das nicht für das Team um Kathrin Sänger, die einige Takes so oft wiederholten, bis es mit der Trauung dann auch richtig knapp wurde. In der Aufregung vergass Peggy noch den Brautstrauss, weswegen Ihr Vater beim Holen des selbigen, den Auftakt der Trauung verpasste.

Hochzeiten filmen ist ohnehin ein anstrengender Job… zwischendurch immer wieder Fragen beantworten macht es nicht leichter. Zumal mir schon vorher klar war, in welche Richtung das ganze gehen sollte und so war der Tag gespickt mit kleinen Hürden, wie der Frage, was ich denn bei dem Anblick der Braut in Unterwäsche empfinde. Nun war ich zu dem Zeitpunkt selbst seit 8 Jahren im Geschäft und wusste um die Macht von Ton und Bild, letztendlich bin dann aber doch einmal reingefallen, als die Frage nach Animositäten zwischen den Brauteltern aufkam. Nicht ahnend, das die Bilder der Eltern der Eltern dazwischen geschnitten werden, berichtete ich von einer zurückliegenden Hochzeit. Dieses Statement leicht gekürzt lässt den Betrachter nun glauben, das Peggies und Michaels Eltern sich nicht grün waren. Ich war heilfroh, das die beiden das auch mit bekommen hatten und mit Ihrem Auftritt ansonsten richtig happy waren.

Welche Art Videofilmer man damals lieber vor der Kamera gesehen hätte, kann sich der geneigte Leser vermutlich denken. Nachdem der Beitrag gelaufen war, gab man dann unumwunden zu, dass das Team von unserem Film entäuscht war. “Die Bilder hätten ja genauso wie das eigene Material ausgesehen.” Heute will man auf keinen Fall in die TV-Schublade, 1999, als ein Grossteil der Hochzeitsfilm-Branche noch mit S-VHS unterwegs war, konnte man uns kein grösseres Kompliment machen. Und so blieb das nicht unser letzter, aber auf jeden Fall unser spannendster TV-Auftritt.

Hier der Link zum Nachsurfen

http://www.spiegel.tv/filme/hochzeiten-einmal-prinzessin-sein/

PANIK – Und wenn man denkt, SCHLIMMER kann es nicht kommen…

Yvonne & Michael, 2004

Yvonne kannte ich schon von der Hochzeit Britta und Carsten. Und so war dann auch früh klar, ich mach auch den Polterabend bei den beiden mit. Ich habe auf Polterabenden schon so einiges gesehen. Kloschüsseln, Wäschekörbe mit Geschirr, alte Fernseher (pfui) und ich meine mich auch an eine Badewanne erinnern zu können. Was allerdings bei den beiden passierte, hatte ich bis dahin noch nicht und danach auch nie wieder gesehen.

PANIK from Stefan Schnelle on Vimeo.