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Pressespiegel – Die Wiederholung der Hochzeit

Der vermeintlich schönste Tag im Leben ist rum. Was tun, wenn die Daten des Hochzeitsfilms unwiderruflich verloren gegangen sind? Eine interessante Variante dazu findet sich in dieser Pressemitteilung.

In Witten hat sich der absolute Alptraum eines jeden Medienschaffenden und Brautpaares verifiziert. Kein Film! Alles weg! Für immer und ewig! Wie geht man als Paar damit um? Die Hochzeit zu wiederholen ist ein interessanter Gedanke, aber letztendlich erlebt man den Wiederholungs-Tag sicher nicht genau so wie den ersten. Die Aufregung, die Gänsehaut, die Tränen… wird das beim zweiten Mal das gleiche sein? Ich denke nicht.

Ich hab durchaus Verständnis für den Wunsch, die komplette Hochzeit zu wiederholen. Letztendlich ist in vielen Kulturkreisen das Hochzeitsvideo eine der wichtigsten Erinnerungen überhaupt. Ich habe lang gebraucht, um zu verstehen, das alle Tänze auf dem Fest aufgezeichnet und auch in den fertigen Film geschnitten werden sollen. Übersetzt bedeutet das: Schaut her, wie glücklich wir sind und wie viele Menschen uns dabei begleiten. Diese Film laufen dann auf dem heimischen Fernseher in genau dieser epischen Länge und dabei wird Tee getrunken, erzählt und gelacht. Ich fand das immer schwierig, da ich als Filmemacher vorrangig informieren und/oder unterhalten will, aber letztendlich ist das ein kultureller Ritus, den ich respektiere.

Und zum technischen Teil… alles weg, wie geht denn das? Leider ist das mittlerweile ganz einfach. Die meisten Kameras setzen auf Speicherkarten. Wenn da mal eine defekt ist, kann ganz schnell ein Teil des Tages verloren gehen. Neuere DSLR Modelle haben dafür einen doppelten Kartenslot. Damit ist es schon mal möglich, die Aufzeichnung sauber nach Hause zu bringen, aber was dann?  Die Karten  kann man nicht wenig liegen lassen,  also ab auf die Festplatte. Wenn jetzt die Karten gelöscht sind und nur wenige Augenblicke die Festplatte den Dienst quittiert, hat man den Salat.

Ich muss gestehen, das ich von Anbeginn meiner Laufbahn mit einer gesunden Angst unterwegs war. Nachdem Bänder immer irgendwie reparabel waren, vorausgesetzt, die Aufzeichnung hat überhaupt funktioniert (aber das konnte man Drehtag kontrollieren), ist mit Einzug von Festplatten und Speicherkarten der Aufwand um einiges höher geworden. So speichere ich die Rohdaten aus der DSLR auf einem Raid und die konvertierten Daten auf einem zweiten. Das ganze ist natürlich Hardware-intensiv, weswegen ein Team, das für eine Gesamtgage von 1.200,– unterwegs ist, auf solche Massnahmen vermutlich verzichtet. Was einen zu der Frage bringen kann, wie wichtig die Professionalität des Anbieters ist… nur der Nachweis einer gewerblichen Ausübung und eine professionell wirkende Web-Site reicht da vielleicht nicht aus….

Für meine Teil kann ich auf jeden Fall stolz vermelden, das ich in 25 Jahren noch nie den Komplett Verlust der Daten vermelden musste. Und dafür bin ich dankbar!

Dem Paar wünsche ich, das sich der Wunsch nach einer lebendigen Erinnerung doch noch irgendwie erfüllt. Und falls Ihr das lest, schaut mal auf mein Löffelliste, ich hätte da schon eine Idee, wie man das lösen kann, ohne die gesamt Hochzeitsgesellschaft zusammen zu trommeln…

 

Claudia & Thomas

Hallo Stefan,

es begann auf dieser Internet-Seite: „Würden Sie diesem Mann Ihr Hochzeitsvideo anvertrauen?“

Wir meinen: Ein absolutes Muß!

Es hat nicht nur super viel Spaß gemacht, wir haben die ganze Zeit nur gelacht! Dieser Schnewoli ist ein absoluter Profi und sollte es in Hollywood versuchen! Aber Achtung: Bei jedem, der Stefan engagiert, sind schlaflose Nächte vorprogrammiert! Wir wissen nicht, wie oft wir unseren Film unter Tränen vor Romantik gerührt schon angeschaut haben. Immer wieder schön. Nur für diesen Film lohnt es sich immer wieder und wieder….zu heiraten! Eine Investition, die sich wirklich lohnt! Für Alle, die noch überlegen: Traut Euch! Vielen Dank für alles und bis bald auf ein „Schlappeseppl“ in Aschaffenburg.

Claudia & Thomas aus Düsseldorf

Stefan fragt Tanja – Die Wirkung

Ein Werbespot, den es nie geben wird, eine Freund zum Auf-den-Mond-Schießen und großes Gelächter für all´ die, die es schon wussten!

Danke für den geilsten Heiratsantrag, den ich mir vorstellen konnte!

Da ahnt man nichts Böses, wenn man als Kameraerfahrene von seinem Chef zu einem kleinen Auftritt für die Firma gebeten wird und dann das.
Ich muss ehrlich sagen, dass ich wirklich nichts, aber auch gar nichts
geahnt habe. Was übrigens das Faszinierenste an dieser ganzen Sache
überhaupt war, denn Geheimnisse in der Gastronomie und ein nicht vorhandenes Pokerface Stefans, hätte den Plan durchaus in Gefahr bringen können.

Nicht zu vergessen die organisatorischen Schwierigkeiten: Am Drehtag haben wir uns nur um Minuten zu Hause verpasst, weil er offziell noch in Essen war und ich viel zu früh nach Hause kam. Sogar eine Nacht im Hotel in Kaiserslautern hat Stefan für ein perfektes Alibi auf sich genommen (Muss ich mir da Sorgen machen!?;-)).

In dieser ganzen Vorbereitungsphase hatte ich ein ganz anderes Problem: Mein Freund ist zu nichts zu gebrauchen und nur noch unter Strom. Während ich mir schon Gedanken machte ,wie ich mit ihm am besten darüber spreche, dass unsere Beziehung gerade irgendwie sehr einseitig von mir ausgeht und er viel zu gestresst für ein Privatleben ist, hat er mit dem Masterplan für die perfekte Umsetzung zur Frage seines Lebens gekämpft- Nach dem Antrag wurde mir dann doch einiges klar…

Im Kino war ich dann doch sehr verwundert den Kameramann des Drehs direkt vor mir wiederzusehen, aber der Zeitfaktor war von euch sehr gut
einkalkuliert, so dass ich schlicht und einfach keine Sekunde hatte darüber nachzudenken. Der Spot lief, der Spot war lustig, aber der Spot war viel zu lang!? Und was waren das alles für komische Szenen? Und wer war jetzt im Kino unter der Tüte, den unser Koch war es nicht mehr?

Ich habe es nicht gecheckt! Unglaublich aber wahr!

Naja, ich bin in die Falle getappt, alle haben herzlich gelacht und es gab
ein Happy End, was will man mehr!

I Love you, Baumgarten-Junior!

P.s. Ja, der geilste Antrag ever, aber er hat meinen Nachnamen angenommen!
😉

Danke Tanja! Und für alle, die jetzt nicht so richtig wissen, worum es geht: